Samstag, 25. April 2015
Influssenza
Regen jeden Tag. Mal aus meiner Nase, dann aus dem Hintern und spätestens, wenn beides nicht der Fall ist, dann kommt er vom Himmel.
Mittwoch, 8. April 2015
Wasser lassen
Flug trotz Sturm ohne grössere Turbulenzen überlebt. Die Regenfluten, die mich bei Ankunft erwarteten sowie die Sturzbäche in den Strassen, erschienen mir weitaus riskanter.
Rum gelaufen
Der nepalesische Rum, den ich mir zur Magendesinfektion für unterwegs kaufte, wurde mir leider vor dem ersten Genuss beim Inlandflug abgenommen.
Sein oder Nichtsein
Die Hälfte der weltweit unsichersten Fluggesellschaften kommt aus Nepal. Auch die Busunternehmen sind bekannt dafür, ihre Fahrten vorzeitig frontal oder im Abgrund zu beenden. Von den zwei möglichen Arten mein Leben abzuschliessen, entschied ich mich mit dem Flugzeug für die hoffentlich schmerzlosere.
Organisation ist alles
Mehr Angestellte als Gäste – einer für die Bestellungsaufnahme, einer, der zur Übersetzung beigezogen wird, zwei weitere um bei der Übersetzung mitzuraten und der Rest, um dabei zuzuschauen.
Holy Cow
In Lateinamerika wurde die Angst vor Strassenhunden überwunden. Nun gilt es aktiv die Kuhangst auf dem Trottoir anzugehen.
Kamikaze Bus
Wie gefahren wird, so sind auch die Pausen. Beim Pinkeln bleibt nicht einmal Zeit zum Abschütteln.
Übergabe
Mein Banknachbar im Bus füllte laufend Plastiktüten mit seinem Frühstück. Die vollen Säcke entsorgte er durchs Fenster. Umweltverschmutzung hat mich auch schon mehr empört, ehrlich gesagt.
Sonntag, 29. März 2015
Fest essen
Meine erste Mahlzeit war zu scharf, um sie zu beenden und die zwei herumrennenden Ratten machten mich mit der Zeit auch etwas nervös.
Kontaminaglion
Ein halber Tag in Nepal und meine Nagelränder sehen schon aus wie nach einer Woche Gartenarbeit.
Matinée privée
Im ÖV aufwachen und sich fragen, was man den anderen Fahrgästen im Schlaf wohl so alles anvertraut hat.
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