Samstag, 2. Mai 2015

Nach Horn erfolgt Knall

Nahtoderfahrung mit einem Nashorn.

Fotografische Selbstporträts

Die Anzahl chinesischer Selfies, auf die ich heute mit drauf musste, übersteigt beinah die Menge Chinesen in ihrem eigenen Land.

Phantastisch

Schon interessant, wenn man beim Betrachten von Elefantenhintern an einen ehemaligen Geliebten denken muss.

Fairtrade einmal anders

Produkte, bei denen man nicht nur vor Neid erblasst.

Speih sie nicht

Und diese einheimischen Menschen essen das Zeug als ob es normal wäre – und zucken nicht einmal mit der Augenbraue.

Gesichtsfarbenneutralisierung

Der Bananen Milch Shake konnte noch das Schlimmste verhindern.

Speih sie

Derart neuartige Geschmäcker, dass mir nicht nur die Tränen kommen, sondern auch ein schlechtes Gewissen, dass ich keine der auf dem Teller angeordneten Speisen beenden konnte.

Kanone

Beim ständigen Vomitus im ÖV könnte man direkt in den Kanon einstimmen.

Gebirgsklette

Haben die doch einfach das Matterhorn in der Schweiz kopiert und in Nepal gepastet.

Dach der Welt

Im Schatten des Bambusbaums schwitzte ich leise und himmelte den Aya an.

Samstag, 25. April 2015

Entwicklungshilfe

Wegen meines Papierverbrauchs können die Kinder im Regenwald wenigstens Fussball spielen.


Influssenza

Regen jeden Tag. Mal aus meiner Nase, dann aus dem Hintern und spätestens, wenn beides nicht der Fall ist, dann kommt er vom Himmel.

Mittwoch, 8. April 2015

Wasser lassen

Flug trotz Sturm ohne grössere Turbulenzen überlebt. Die Regenfluten, die mich bei Ankunft erwarteten sowie die Sturzbäche in den Strassen, erschienen mir weitaus riskanter.

Rum gelaufen

Der nepalesische Rum, den ich mir zur Magendesinfektion für unterwegs kaufte, wurde mir leider vor dem ersten Genuss beim Inlandflug abgenommen.

Sein oder Nichtsein

Die Hälfte der weltweit unsichersten Fluggesellschaften kommt aus Nepal. Auch die Busunternehmen sind bekannt dafür, ihre Fahrten vorzeitig frontal oder im Abgrund zu beenden. Von den zwei möglichen Arten mein Leben abzuschliessen, entschied ich mich mit dem Flugzeug für die hoffentlich schmerzlosere.

Gesichtsmittengott

Scharf gegessen. Gesamter Servietten-Etat auf dem Tisch meiner Nase geopfert.

Verhütungsnudel

Ramba Zamba oder das etwas andere Präservativ.

Organisation ist alles

Mehr Angestellte als Gäste – einer für die Bestellungsaufnahme, einer, der zur Übersetzung beigezogen wird, zwei weitere um bei der Übersetzung mitzuraten und der Rest, um dabei zuzuschauen.

Musikalischer Verhörer

«Words are hairy, unnecessary...in my arms.»

Blickfang

Ich bin das leuchtend weisse Highlight der Stadt.

Holy Cow

In Lateinamerika wurde die Angst vor Strassenhunden überwunden. Nun gilt es aktiv die Kuhangst auf dem Trottoir anzugehen.

Fahrt in den Kulturschock

Reizüberflutung bis zum Anschlag. Bin ich jetzt in Nepal oder in Indien? Ich schwitze.


Kamikaze Bus

Wie gefahren wird, so sind auch die Pausen. Beim Pinkeln bleibt nicht einmal Zeit zum Abschütteln.

Saubere Charmeoffensive

Mit der Restkotze im Gesicht fragte er mich nach einem Date.

Übergabe

Mein Banknachbar im Bus füllte laufend Plastiktüten mit seinem Frühstück. Die vollen Säcke entsorgte er durchs Fenster. Umweltverschmutzung hat mich auch schon mehr empört, ehrlich gesagt.