Mittwoch, 19. Oktober 2016

Balanciergang

Die Fassaden bröckeln zuweilen derart, dass man lieber in der Strassenmitte spaziert.

Brückenbäuerin

Georgien. Land Nummer 40 von Ruths Entdeckungen – und schon wieder eine neue Sprache.

Aeroplan

Es gibt mehr Leute, die glauben, drängeln helfe beim Einsteigen ins Flugzeug, als solche die wissen, dass der Sitzplatz beim Check-in bereits zugewiesen wurde.

Montag, 17. Oktober 2016

Mutterfly

Eine gelbe Hose mit einem Fleck an der Wade. Das Huhn liess ihr Beinkleid bei Mutter zum Waschen. Da der Fleck nicht ausging, bügelte diese einen sorgfältig ausgesuchten roten Schmetterling darüber.

Knall auf Fall

Zack, stand da der erste orange Baum und die Gesichter morgens glichen schon wieder mehr einer Winterdepression als beinfreien Sommerfreuden.

Frohmut unter Senioren

Das Nachtessen im Pflegeheim war nicht identifizierbar. Die Zimmerkumpanin nahm nur zwei Bissen. Grossmutter ass tapfer, die Genossin schaute bewundernd zu. Irgendwann konnten sich beide nicht mehr halten vor Lachen. Ruths Grossmutter beendete das Mahl und merkte an: «Also, es war wirklich nicht gut.» Erneuter Lachanfall.

Grosshuhnmor

Die hochbetagte Grossmutter gestern, nachdem das Huhn ihr von den neuen Reiseplänen berichtet und am Schluss fragt: «Und du so?» – «Ja, also ich bleibe hier.»

Lesefehler

Im Scheiss deines Angesichts.

Adiktion

Toller als die Reiseführerabteilung in der Buchhandlung ist nur das Reisen.

Pretrunken

Manchmal ist man so vorfreudig auf eine Fete, dass man vor lauter Vorfreude betrunken ist.

Streetparade

Fasnacht der Alpenrepublik im Sommer.

Oeh's Drogen

Immer diese hormonbedingten Verwirrungen, wenn man gerade das Gefühl hatte, dass man mindestens mit einem Bein im Leben steht.

Gerneralsekret

Bank Immun?
Monkey Moon!

Türkische Mücken

In der Türkei stellte ich fest, dass die dortigen Mücken weniger jucken als die Schweizer.

Nekrofoodogen

Heute habe ich mich wieder einmal gewundert, warum ich toten Fisch auf Märkten immer so fotogen finde.


Back to the Ruth

Nach einem Jahr Abstinenz, folgt bald die Aufarbeitung von ein paar der diesjährigen Ereignisse sowie neuste Leiden auf Reisen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Templed to touch

Als ich im Dunkeln durch den Angkor watete, erschreckte ich mich immer wieder an Buddhas, die sich mitten in den Gängen aufhielten.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Ritterrhythmen

Als ich die traditionellen Tänze im Rhythmus der Kokosnussschalen sah, musste ich unweigerlich an Monty Python denken.

Singsang

(jetzt geöffnet)

Platzausnutzungsweltmeister

Auf ein Motorrad in Kambodscha passen mehr Leute als in einen Kleinwagen in der Schweiz.

Solitarität

In der Schweiz ist sowas wie der Winter eingebrochen. Die Leute halten sich dann nicht gerne mehr als notwendig draussen auf. Dass ich mich bei Hitze mit der Klimaanlage im Zimmer einschliesse, kann ich mir nur durch mein übermässiges Mitgefühl erklären.

Bös danebengreifen

Übermass

Dass ein Lied der Backstreet Boys mich in Kambodscha melancholisch stimmen konnte, wird mir wohl auch niemand erkären können.

Christ Mass

Weiss nicht recht, was ich von der Weihnachtsdekoration hier halten soll – und Stevie Wonder, der dazu tingelt.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Bitte lächeln

Ich frage mich, was für ein unglückliches Gesicht ich durch die Strassen trage, dass man mir «Happy Hour» entgegenruft.